Touch Isolation

Aufführungen

Weitere Vorstellungen: 
18.-21. November 2021, Kaserne Basel
10./11. Dezember 2021, Dampfzentrale Bern postponed!
4./5. Februar 2022, Yeah Yeah Yeah Festival Zürich (Rote Fabrik)
18./19. März 2022, Théâtre Sévelin 36 Lausanne
22. März 2022, Theater Chur

+ La Comédie de Genève, TPR La Chaux-de-Fonds

Synopsis

Das traditionelle Männerbild darf nicht in Verdacht geraten, als homosexuell zu gelten. Viele Jungen werden, zumindest im Westen, von klein auf entmutigt, zärtliche platonische Berührungen mit anderen Jungen auszutauschen. Der amerikanische Autor Mark Greene spricht in diesem Zusammenhang von einer „Touch Isolation“. Welche Auswirkungen hat dieses Phänomen auf unser Zusammenleben?

Anhand von biografischen Erinnerungsfragmenten werden Berührungserfahrungen, die Männer* in ihrem Leben machen, choreographisch gerahmt und mit dem Publikum geteilt. Dabei spielen sexuelle Orientierung, Race und Klassismus eine Rolle. Der männlich gelesene Körper ist Ausgangspunkt, um verschiedene Berührungsqualitäten und Bilder zu erproben, auszustellen und zu hinterfragen. Die weltweit tonangebende amerikanische Bildproduktionsindustrie wird zur Folie, um den Blick auf entwaffnetere, verhandelbarere Männlichkeiten freizugeben.

Mit drei US-amerikanischen Tänzern werden antrainierte Körperlichkeiten sowie die dahinter liegenden Geschichten ins Zentrum der tänzerisch-dokumentarischen Arbeit gerückt. Wie frei gehen Männer* – auch in nicht-US-amerikanischen Kulturkreisen – mit ihren Bedürfnissen nach Berührung um?

Besetzung / Produktion

Choreografie, Performance: André Chapatte, Andy Santana, Brandon Woods, Chris Leuenberger
Musik, Performance: Thomas Jeker
Assistenz: Manuel Zizzari
Kostüm & Bühne: Salome Egger
Dramaturgie: Merel Heering
Outside Eyes: Jonas Gillmann, Matthew Rogers
Licht & Technik: Thomas Kohler
Produktionsleitung: Maxine Devaud, Sabine Jud
Bühnenbau: Stefan Bachmann
Fotos: Silvia Rohrbach, Lukas Acton
Grafik: Lukas Acton
Video: Christoph Oertli
Dank an: Zarah Mayer, Simon Froehling, Mona de Weerdt, Michelle Ettlin

Eine Koproduktion im Rahmen des Veranstalterfonds von Reso-Tanznetzwerk Schweiz. Unterstützt durch Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung.

Koproduktion: Dampfzentrale Bern, Kaserne Basel
Unterstützt durch Fachausschuss Tanz & Theater BS/BL, Kultur Stadt Bern, SWISSLOS/Kultur Kanton Bern, Pro Helvetia, Burgergemeinde Bern, Ernst Göhner Stiftung, Landis & Gyr Stiftung, Kulturfonds der Société Suisse des Auteurs SSA, Schweizerische Interpretenstiftung SIS